Seit März 2000 ist das TdL Berlin eigenständiger Projektbereich beim eti.

"Wenn Regisseurin Astrid Griesbach in die Mottenkiste der Rollenbücher greift, dann wirbelt sie Staub auf-Staub der eine moderne Sicht auf die alten Vorlagen lange verdeckte. "
Märkische Allgemeine, 09./10.03.2002

Der Weg des Theater des Lachens Berlin folgt seit 1992 kontinuierlich den Spuren der Buffons. Einer aus dem antiken Theater entsprungenen Horde, die in Ansätzen in der Kasperbude, in der plebeischen Sicht des Theatermagiers Tairow und in den Allegorien der Moralitäten immer wieder aufleuchten, um scheinbar verrückt uns im Hier und Heute zu beschreiben.

Das höchst spannende Aufeinandertreffen von Harlekin und Hans Wurst, von Kasper und Petruschka,von Judy und Gretel, von Nasredin und Karl Valentin,...gibt einen abenteuerlichen Blick auf Europa.

Photo: © 2006, Theater des Lachens
Denn sie sind Vertreter die Kraft, Ursprünglichkeit, Witz und Überlebensstrategien, gepaart mit dem unstillbaren Drang, die eigene Identität durchzuschleusen verkörpern. Es sind Figuren, die das Leben nicht nur mögen, sie müssen leben.

Istvan Örkrny sagt: "Eine Nation wird erst erwachsen, wenn sie auch über sich lächelt, auch darüber, was einmal beweinenswert war oder schrecklich erschien. Dieses Lachen ist manchmal schaurig, aber gerecht, weil es nicht nur unser Gestern erörtert, das Unerklärbare erklärend, es verhilft uns, klarer zu sehen und das Menschenwürdige zu empfangen, was uns erwartet, das Morgen."